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Arado Ar197 V3

Arado Ar197 V3

Ar197 V3


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  Modell  Ar197 V3 
  Basistyp  Ar68  
  Modellhersteller  Airmodel  (Airmodel:) Website: http://www.airmodel.de (sehr zu empfehlen!)
  Material  Vacu  (Vacu:) Seite über Vacus: http://rareplanes.jimdo.com/
  Hersteller  Arado  
  Herstellerland  Deutsch  (Deutsch:) RLM-Liste
  Betreiberland  Deutsch  
  Kennung  GA+NO 
  Bauepoche  4 (2000er)   
  Themen  Trägerflugzeug Jäger Wk2  (Trägerflugzeug:) Flugzeuge für den Einsatz auf Flugzeugträgern
(Seeflugzeug:) Flugzeuge mit spezieller Ausrüstung für den Seeeinsatz
(Jäger:) Jagdflugzeuge aller Art
  Scale  1/72  
  TextDE  Modell: Erprob.stelle der Luftwaffe Travemünde 1938-1940
Entwickelt wurde das Flugzeug 1937 für den im Bau befindlichen deutschen Flugzeugträger Graf Zeppelin auf der Grundlage der Arado Ar 68H, dem ersten Modell von Arado mit geschlossenem Cockpit. Deren Zelle wurde lediglich für Trägerlandungen optimiert sowie das Fahrwerk absprengbar gestaltet, um Wasserlandungen zu erleichtern. Zusätzlich wurde ein Landehaken und Katapultbeschläge angebracht.
Als Antrieb wurde für die V-1 (D-ITSE) ein wassergekühlter Reihenmotor Daimler-Benz DB 600 mit 910 PS sowie für die V-2 ein Sternmotor BMW 132 J mit 815 PS und für die V-3 ein Sternmotor BMW 132Dc mit 880 PS eingebaut. Die V-3 erhielt ferner einen externen Zusatztank und eine Bewaffnung aus zwei 20-mm-MG FF und zwei 7,9-mm-MG 17. Es konnten vier 50-kg-SC50-Bomben unter den Tragflächen mitgeführt werden.
Obwohl die Flugleistungen eines Doppeldeckers bereits seit 1937 als ungenügend galten, wurde die Situation für trägergestützte Flugzeuge anders eingeschätzt. Hier sind primäre Anforderungen niedrige Landegeschwindigkeit, kurze Lande- und Startstrecke, hohe Reichweite und vor allem Robustheit. Deshalb wurde die Ar 197 nicht völlig fallen gelassen, als bereits die Trägervariante Bf 109T zur Verfügung stand, die aber als leichtes Hochleistungsflugzeug an sich für den Trägereinsatz auf hoher See ungeeignet war. Letztlich scheiterte das Projekt eines Trägerjägers an unterschiedlichen Ansichten von Marine und Luftwaffe: Die Marine lehnte die Bf 109T als ungeeignet ab, hatte aber andererseits kein klares Anforderungsprofil. Die Luftwaffe wollte sich nicht vorstellen, einen ganz eigenen Typ entwickeln zu lassen, sondern akzeptierte nur angepasste aber vorhandene Typen. Sie hielt an der Vorstellung eines Hochleistungsjägers fest. Zeitweilig sollte die Lösung die Me 155 sein, eine Vorstufe des späteren Höhenjägerprojekts mit größeren Tragflächen und einem nach innen einziehbaren breitspurigen Fahrwerk. Zu einer Serienfertigung der Ar 197 kam es so oder so nicht, da die Graf Zeppelin nie fertiggestellt wurde. Die Träger-Prototypen und eine Kleinserie von Bf109T wurden wieder in landgestützte Jäger zurückgebaut.
Von der Ar 197 wurden drei Prototypen (W.-Nr. 2071-2073) sowie eine Nullserie von mindestens elf Flugzeugen bis April 1940 gebaut.
Quellen:(555)(803). Der Text in (804)stammt in großen Teilen von mir, spätere Änderungen habe ich hierhin wieder übernommen. 
  BaseVehicle  Flugzeug  

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Einzelnachweise

Referenzen(555) William Green and Gordon Swanborough. The Complete Book of Fighters. Colour Library Direct, Godalming, UK: 1994. ISBN 1-85833-777-1
(803) Zeitschrift Jet&Prop, Heft 2/08. Artikel Ulrich Israel: Die angepassten Trägerflugzeuge. VDM Verlag, Zweibrücken 2008
(804) Wikipedia Ar 197


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