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Avia S199

Avia S199

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  Modell  Avia S199 
  Basistyp  Me109  
  Modellhersteller  KP  
  Material  Plastik  
  Hersteller  Avia  
  Herstellerland  Tschechei  
  Betreiberland  Tschechei  
  Kennung  IF-01 
  Bauepoche  2 (80er)   
  Themen  Jäger Wk2 Afterwar  (Jäger:) Jagdflugzeuge aller Art
  Scale  1/72  
  TextDE  Nach dem Zweiten Weltkrieg stellte sich die Frage nach einem Jagdflugzeug, mit dem die neu entstandenen tschechoslowakischen Luftstreitkräfte schnellstens ausgerüstet werden konnten. Man entschied sich schließlich dafür, Partien von Zellen der Bf 109 G, die aus der Kriegsproduktion im Objekt Diana auf CSR-Gebiet zurückgeblieben waren, zu verwenden. Im Werk Avia wurde eine kleine Serie unter Nutzung von Teilen der Bf 109 G-10 unter der Bezeichnung C.10 fertiggestellt. Im August 1947 erfolgte die Vergabe neuer Typnummern, wobei die C.10 nun als S.99 bezeichnet wurden.

Da der verwendete DB-605-Motor sehr störanfällig war und aufgrund einer Explosion im Motorenlager bei Usti nad Labem (ehemals Aussig an der Elbe) als Triebwerk ausfiel, entschloss man sich, den noch in größere Mengen vorhandenen Motor Junkers Jumo 211 F einzubauen. So entstand die C.210, deren erster Prototyp am 25. April 1947 den Erstflug absolvierte. Im Februar 1948 begann die Indienststellung und bis Ende 1951 wurden etwa 500 Flugzeuge unter der Bezeichnung S.199 hergestellt. Das Flugzeug wurde von Anfang an als Übergangslösung angesehen und deshalb bis Mitte der 1950er-Jahre außer Dienst gestellt.

Von den Piloten wegen ihrer schwierigen Start- und Landeeigenschaften Mezek (Maulesel) genannt, flog die S.199 bei allen Staffeln der tschechoslowakischen Fliegertruppe sowie bei den Polizeifliegerkräften (SNB). Somit war sie das meistverbreitete Kolbenmotorjagdflugzeug in den Luftstreitkräften der CSR. 25 Maschinen wurden nach Israel exportiert, der Preis für eine ausgerüstete Maschine betrug 190.000 Dollar. Die erste Gruppe der künftigen Piloten der israelischen Luftwaffe erhielt ihre Ausbildung von Anfang Mai bis Ende Juli 1948 auf dem Flugplatz Plana. Zu ihnen gehörte unter anderem auch der spätere israelische Präsident Ezer Weizman. Zwei weitere Gruppen (zuerst 32, dann 16 Mann) erhielten ihre Ausbildung bei der Pilotenschule III in Olomouc (ehemals Olmütz).(806)

Profile, Detailrisse und Hintergründe siehe auch http://galgot.free.fr/wordpress/?p=652 
  BaseVehicle  Flugzeug  
  

Link zu Seite über die Me109 mit Geschichte, Bildern und sonstigen Details



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Einzelnachweise

Referenzen(806) Wikipedia S.199


Farblegende:
lime: Hervorragende Quelle, kaum Fehler
green: Sehr gute Quelle, kaum Fehler
schwarz oder blau: Qualität der Quelle noch nicht angegeben
orange: Gute Quelle, einige Fehler
red: Quelle enthält einige korrekte Angaben, ist in jedem Fall einzeln zu prüfen

Eine vollständige Liste von mir verwendeter Quellen befindet sich in Weiteres/Literatur