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Siebel Si204E

Siebel Si204E

Si204E


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  Modell  Si204E 
  Basistyp  Si204  
  Kithersteller  KP  
  Material  Plastik  
  Hersteller  Siebel  
  Herstellerland  Deutsch  (Deutsch:) RLM-Liste
  Betreiberland  Deutsch  
  Bauepoche  4 (2000er)   
  Themen  Schlachtflugzeug Wk2  (Schlachtflugzeug:) Flugzeuge zum taktischen Einsatz. Kann Überschneidungen mit Stuka und Jabo haben. Spezielle Panzerjäger wie A10 oder Ju87G werden hier auch eingereiht
  Scale  1/72  
  TextDE  Maschine des Stab NSGr.4
Die Siebel Si 204 war ein deutsches Schul-, Verbindungs- und leichtes Transportflugzeug während der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie war ursprünglich als Passagierflugzeug für zwei Besatzungsmitglieder und acht Passagiere für die Deutsche Lufthansa vorgesehen. Die Entwicklung dieses Ganzmetallflugzeuges begann 1938 als Staatsauftrag bei der Firma Siebel in Halle in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Lufthansa. Nach dem Kriegsbeginn wurde der Entwicklungsschwerpunkt auf ein Blindflug-Schulflugzeug mit Vollsichtkanzel gelegt. Lediglich die ersten beiden Prototypen wurden als Reiseflugzeuge mit Stufenkanzel fertiggestellt. Der Erstflug der V1 fand vor September 1940 (eventuell am 25. Mai 1940), der der V2 vor Februar 1941 statt. Der dritte Prototyp wurde vom Reiseflugzeug zum Blindflug-Schulflugzeug mit Vollsichtkanzel umkonstruiert. Aufgrund dieser Arbeiten verzögerte sich der Erstflug erheblich (vermutlich bis Ende 1941).
Wegen der Auslastung der Siebel-Werke durch den Bau der Ju 88 wurden nur die 15 Prototypen in Halle fertiggestellt. Das Reiseflugzeug A-1 und die zugehörige Vorserie wurde bei SNCAN in Frankreich zwischen April 1942 und November 1943 produziert. Die Firma CKD/BMM (Böhmisch-Mährische Maschinenfabrik) im Reichsprotektorat Böhmen und Mähren begann mit dem Bau der Vorserie D-0 (45 Flugzeuge) im Januar 1943. Die Serie D-1 lief im März 1943 bei Aero an, bei CKD vermutlich im Juni 1943. Ab August 1943 lieferte auch SNCAN die ersten Flugzeuge der Serie D-1. Im Oktober 1944 startete Aero die Fertigung der Serie D-3, die sich durch Holztragflächen sowie Leitwerksteile aus Holz von der D-1 unterschied. In Frankreich lief die Serie D-1 nach 53 gebauten Flugzeugen im August 1944 aufgrund der Kriegsereignisse aus, so dass insgesamt 168 Si 204 bei SNCAN gebaut wurden. BMM baute das Flugzeug bis Oktober 1944, um dann auf Ersatzteilfertigung umzuschalten. Geplant war, dass die D-1 bei Aero im März 1945 nach 486 gebauten Flugzeugen auslaufen sollte, während gleichzeitig die D-3 mit 30 Flugzeugen pro Monat weiterlaufen sollte. Die Produktion bei Aero endete aber vermutlich schon nach 541 gebauten Flugzeugen im Januar 1945. Damit sind 1.216 Si 204 inklusive der Prototypen produziert worden.
Nach dem Kriegsende lief in der Tschechoslowakei die Produktion bei Aero nochmals an und wurde bis 1949 fortgesetzt. Von den beiden Trainerversionen Aero C-3A und C-3B, der Passagierausführung C-103 sowie dem militärischen Transporter D-44 entstanden insgesamt 179 Maschinen.
Die Verwendung der Si 204 D erfolgte vorwiegend bei den B- und C-Schulen sowie beim FÜG 1, dort eventuell als Taxiflugzeug für Besatzungen, die Flugzeuge an Kampfeinheiten überführt hatten. Der Einsatz auf den Blindflugschulen lässt sich nur vereinzelt, auf den Luftnachrichtenschulen gar nicht nachweisen. Die Si 204 A wurde häufig bei Verbindungsstaffeln und Flugbereitschaften eingesetzt, aber auch bei Schulen. Im Juni 1944 wurden fünf Si 204 aus der laufenden Serie zum Nachtschlachtumbau abgegeben, denen aber keine weiteren Flugzeuge folgten. Eventuell waren diese Flugzeuge für den Umbau in eine Nullserie E-0 vorgesehen. Ob tatsächlich Einsätze als Nachschlachtflugzeug erfolgten ist in der Literatur uneinheitlich. Auch die Lufthansa flog mindestens vier Si 204: Die V1 D-AEFR wurde von März bis Mai 1941 bei der DLH Prag erprobt. Vom Frühjahr 1942 bis Frühjahr 1943 wurde die V2 D-ASGU im Liniendienst eingesetzt. Beim Kriegsende blieb eine Si 204 D mit dem Namen "Rhein" in Tempelhof stehen, eine weitere in Enns in Österreich.(298)
  BaseVehicle  Flugzeug  

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Einzelnachweise

Referenzen(298) http://de.wikipedia.org/wiki/Siebel_Si_204


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