El Salvador gegen Honduras 1969: Der 100-Stunden-Krieg

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Hauptquellen:

Dieser Konflikt ist in den USA und Europa auch als Soccer War oder Football War, zu deutsch Fussballkrieg bekannt. Diese Bezeichnung wird aber von den Beteiligten der Region als abwertend und beleidigend empfunden. Grund hierfür war die jahrelange falsche Darstellung durch die Presse.

Der zentralamerikanische Cocktail


El Salvador entstand als spanische Kolonie im 16. Jahrhundert. Die europäische Elite, bestehend aus 14 Familien, kontrollierte fast das ganze Land. Dies änderte sich auch nicht durch die Unabhängigkeit 1821. El Salvador ist ein kleines Land mit einer großen und schnell wachsenden Bevölkerung und einer stark begrenzten Menge an verfügbaren Flächen. Die hohe Bevölkerungsdichte bei sehr wenig Ackerland und die extreme Einkommensungleichverteilung sorgten für hohe Unzufriedenheit und Spannungen. Entsprechend ist die Geschichte von El Salvador im 19. und 20. Jahrhundert durch Gewalt, Chaos und militärische Interventionen geprägt. Trotz erheblicher wirtschaftlicher Verbesserung der 1960er Jahre wurden über 85% der Salvadorianer von Armut, Arbeitslosigkeit, Überbevölkerung und Mangel an Land belastet.

Honduras erlangte Unabhängigkeit von Spanien zeitgleich mit El Salvador, entwickelte sich aber unabhängiger. Nach einem kurzen Anhang an das mexikanische Kaiserreich,, trat Honduras 1823 den neu gebildeten Vereinigten Provinzen von Mittelamerika bei. Seitdem entwickelte sich das bergige Land sehr langsam: Bis zu 50% des honduranischen Territoriums blieb unerschlossen. Honduras ist eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder in Lateinamerika. Nach dem 2.Weltkrieg war das Land von nur kurzen friedlichen Phasen durch Staatsstreiche geprägt. Die Folge war eine hohe Unzufriedenheit der Bevölkerung. Ferner begannen die amerikanischen Firmen United Fruit und Standard Fruit Company Bananenplantagen anzulegen. Da die Zahl der honduranischen Arbeiter nicht ausreichte, nahmen sie mehr mehr salvadorische Bauern aus der Grenzregion unter Vertrag. Ende der 1960er Jahre lebten so 300000 Salvadoraner in Honduras.

In den frühen 60ern suchten die zentralamerikanischen Staaten eine Liberalisierung des Marktes, die Verträge führten zum Central American Common Market, kurz Mercomun. Es zeigte sicj hedoch, dass El Salvador auf Kosten der Nachbarn davon profitierte. Dies führte zu weiter steigendem Unmut der honduranischen Bevölkerung, was sich in ihrem Verhalten gegenüber den salv. Immigranten führte. Parallel zu mehreren Verträgen zwischen den Regierungen etablietre sich eine außergesetzliche bewaffnete Miliz, die Gewalttaten gegen die Immigranten verübte. Durch Gesetzesänderungen und eine Landreform wurden viele Salvadorianer in Honduras enteignet und als illegal erklärt.


Grenzspannungen


Unzufriedenheit, Korruption und schlechte wirtschaftliche Situation führte zu politischen Unruhen und Arbeitskämpfen. Die honduranische Regierung - aber auch einige private Gruppen - fand schließlich eine Lösung für die Situation, indem sie die Schuld etwa 300.000 illegale salvadorianischen Immigranten in die Schuhe schoben. Massiv durch die Medien forciert entwickelte sich ein Klima nahe einer Hysterie. Dutzende von Salvadorianern wurden getötet oder misshandelt, und Zehntausende strömten wieder über die Grenze - in einen bereits überfülltes El Salvador. Die salvadorianischen Reaktion war kontraaproduktiv, die Regierung behauptete alle eigenen Ländereien seien von eingewanderten Bauern aus Honduras belegt: Es dauerte nicht lange, bis gefälschte Karten zirkulierten, die das Land fast eineinhalb mal größer darstellten, als es in Wirklichkeit war.



Kräfteverhältnis: El Salvador


Die Organisation der salvadorianischen Militär war relativ einfach: Männer zwischen 18 und 30 hatten einen 12-monatigen Wehrdienst auszuüben. Die Armee umfasste 1969 4500 Mann in drei Infanterie-Bataillonen, einer Kavallerie-Schwadron und einem Artillerie-Bataillon. Im Mobilisierungsfall wuchs dies auf 12000 Mann in 12 Infanterie-Einheiten.

Die Fuerza Aérea Salvadoreña zieht seine Traditionen aus dem 1922 gebildeten Military Aviation Service. Nach der Unterzeichnung des Rio-Vertrags von 1947, der für die gegenseitige Verteidigung der amerikanischen Staaten einschließlich der USA geschaffen wurde, profitierte El Salvador von der Anwesenheit einer US Air Mission und des Transfers von Flugzeugen unter dem gegenseitigen Verteidigungshilfsprogramms. Der Military Aviation Service wurde im Jahre 1954 in Fuerza Aérea de El Salvador (El Salvador Air Force, FAS) mit US-Hilfe reorganisiert.

Bei Verschärfung der Spannungen zwischen Honduras und El Salvador verhängten die USA ein Waffenembargo. Bei den Vorbereitungen für einen Krieg gegen Honduras im Frühjahr 1969 schickte daher der Commander-in-Chief der FAS, Major Henriquez, eine Reihe von Agenten in den USA um Jäger zu kaufen.Sie zielten vor allem auf F-51 Mustang in Privatbesitz. Über Umwege wie über Haiti, der Dominikanischen Republik und einigen anderen karibischen Inseln kamen sie nach El Salvador. Gleichzeitig wurde die P-51D-25-NA im Privatbesitz des salvadorianischen Bürgers Archie Baldocchi bewaffnet und zur "FAS402". Ihr Besitzer wurde "außerordentlicher Assistent" des FAS Kommandeurs.

Auf diese Art sammelte sich folgende Luftstreitkraft an:



Typ C/N Prev. ID FAS S/N Kommentar
North American SNJ-5     FAS-76 Tarnung in dunkelolivgrün und grau, Seriennummer in weiß auf der Flosse

Mindestens eine der beiden Texan hat den Krieg überlebt, sie wurde in den 70ern in v photographiert
North American SNJ-5     FAS-78 Tarnung in dunkelolivgrün und grau, Seriennummer in weiß auf der Flosse
Cessna U-17A   65-10847 FAS-80  

Cessna U-17A

 

65-10848

FAS-81

 

Cessna U-17A

 

65-10849

FAS-82

 

Cessna U-17A

 

65-10850

FAS-83

 

Cessna U-17A

 

65-10851

FAS-84

 

Cessna T-41A

 

65-5132

FAS-90

 

Cessna T-41A

 

65-5133

FAS-91

 

Cessna T-41A

 

65-5134

FAS-92

 

Cessna T-41A

 

65-5226

FAS-93

 

Cessna T-41C

R172/0283

68-7892

FAS-94

 

Cessna T-41A

   

FAS-95

 

Douglas R4D-1 (wie C-47)

   

FAS-101

Schwer beschädigt durch Corsair über Nueva Ocotepeque am 15.7.1969

Douglas C-47

   

FAS-102

 

Douglas C-47

 

43-49772A

FAS-104

 

Douglas C-47

 

43-49498

FAS-105

 

Douglas C-47

 

42-92104

FAS-106

 

Douglas C-47

   

FAS-107

 

Goodyear FG-1D

 

BuA 67087

FAS-201

Laut Cooper grau gesamt, große Aufschrift "FAS" in schwarz auf hinteren Rumpf und gelbes Band um Motorhaube: Es ist unklar, ob dieses Flugzeug jemals den Dienst bei der FAS aufnahm: es wurde während der Überführung noch in Texas / USA beschädigt.

Vermutlich wurde die Seriennummer dann nochmal vergeben. Nach anderen Interpretation erhielt die Maschine einen Airshow-Anstrich ähnlich der FAS-215 und FAS-220 und weiteren, wie im Modell dargestellt.

Goodyear FG-1D

 

BuA 67070

FAS-202

Eigner Charles Osborn, Sellersburg, IN. Tarnung unbekannt; abgeschossen durch die FAH F4U-5 "605" am 17. Juli 1969

Goodyear FG-1D

 

BuA 67071

FAS-203

Abgeschossen July 17, 1969. Cpt. Reynaldo Cortéz killed.

Goodyear FG-1D

 

BuA 67082

FAS-204

Tarnung unbekannt; abgeschossen durch die FAH F4U-5 "605" am 17. Juli 1969. Cpt. Salvador Cezeña sprang sicher ab

Goodyear FG-1D

   

FAS-205

Trotz großer Anstrengungen der Techniker nicht rechtzeitig in Betrieb in 1969

Goodyear FG-1D

 

BuA 92460

FAS-207

Köder, nicht betriebsbereit in 1969; angeblich zusammengebaut aus Teilen von vier verfallenen FG-1Ds, nicht sicher, ob während des Krieges zum Einsatz gekommen; Rumpf offenbar in Mid-Nite blau, mit Motorhaube in COIN -grau und ein Teil des Anti-Glare-Panel; unbekannten Abzeichen auf dem Rumpf hinter dem Motor, mit Resten der USN Insignien hinter dem Cockpit, Cockpit-Gestaltung auch in grau, Titel "FAS" wurde offenbar über die USN Abzeichen auf der hinteren Rumpf gemalt

2014 Restoration bei Connecticut Air & Space Center(649)

Goodyear FG-1D

  92489

FAS-208

nicht in Betrieb in 1969

Goodyear FG-1D

   

FAS-210

nicht in Betrieb in 1969

Goodyear FG-1D

   

FAS-213

Stürzte bereits im Juni 1964 ab

Goodyear FG-1D

 

BuA 92629

FAS-215

Verkauft als N62290, Palm Springs Air Museum, California. Tarnung ähnlich FAS-219, gelbe Bänder um Motorhaube und hinteren Rumpf
Die 215 überlebte den Krieg und wurde später in dieser Tarnung gesehen

Goodyear FG-1D

   

FAS-219


Sand und hellgrün über dunkelgrün oder Mid-Nite Blau, graue Unterseite und gelbes Band um Motorhaube, abgeschossen durch eigene Flak am 17. Juli 1969 über dem Fonseca Gulf

Vermutlich war diese Corsair ursprünglich Gull-Grey über alles

Goodyear FG-1D

 

BuA 92095 (oder 92697)

FAS-220

Vermutlich beschädigt überder Toncontin airbase, Tegucigalpa am July 15, 1969.

Canadair DC-4M

114

YS-27C

FAS-300

 

Cavalier TF-51 Mustang II

   

FAS-400

Interniert in Guatemala am July 14, 1969, Cpt. Benjamin Trabanino.

Cavalier F-51 Mustang II

 

45-11559

FAS-401

 

North American P-51D

 

44-73350 (44-73273/YS-210P)

FAS-402

Ursprünglich grau lackiert insgesamt und registrierte YS-210P; trug keinen Rumpf-Roundel, schwarze Streifen auf der Flosse, umrissen in gelb - kam noch vom zivilen Anstrich; das Flugzeug wurde später getarnt, und nochmals, als die ursprünglichen Farben verblassten, bevor sie dann 1974 an den USA verkauft wurde.
402 war die P-51 im Privatbesitz von Archie Baldacchi und kam in FAS Service. Die Seriennummer wurde damit zum zweiten mal vergeben. Die Cavalier Mustangs hatten anfangs noch die Flügelspitzentanks. Da diese die Maneuvrierfähigkeit zu stark beeinträchtigten, wurden sie rasch entfernt. Am 16.7. bei Kollision während des Starts schwer beschädigt

Cavalier F-51 Mustang II

   

FAS-403

SEA Tarnung, weiße Seriennummer, gelbes Band auf dem hinteren Rumpf und weißer Totenkopf mit Flügeln unter der Motorhaube

Cavalier F-51 Mustang II

   

FAS-404

 

Cavalier F-51 Mustang II

   

FAS-405

SEA Tarnung, weiße Seriennummer

1974 kehrte die Maschine in die USA zurück, sie wurde von Jack Flaherty gekauft und als N31FF zugelassen. Angestrichen wurde sie wie die verschrottete 44-10753. 1978 kaufte sie Wilson Edwards. Die nächsten 10 Jahre bis 1998 gehöhrte sie Heber Costello, der sie "It's About Time" nannte und als N405HC registrierte. Nach einem tödlichen Unfall Costellos ging sie an das HEC Equipment über. 2005 ging sie dann an Paul Besterveld in Denver, Colorado. 2006 inspizierte sie de Schweder Bertil Gerhardt, was zum Kauf durch den schwedischen Konzern Biltema führte. Neuer Erstflug war dann im Mai 2007. Seither ist die Mustang oft in Europa als SE-BIL zu sehen. (650)

Cavalier F-51 Mustang 750

 

44-73656

FAS-406

kam erst am 15. Juli und nahm nicht an den Kämpfen teil, da sie erst noch bewaffnet werden musste

F-51D

   

FAS-407

Version SEA Tarnung, angeblich abgeschossen am 18. Juli 1969

Der Hintergrund der FAS P-51D "407" ist nicht ganz klar: Der Nummer nach sollte es eine Bestands-Mustang sein. Einigen Quellen zufolge war es der erste "neue" P-51D erworbene von zivilen Nutzern in den USA.
Nach einigen Quellen wurde sie am 18. Juli 1969 von honduranischer Flak abgeschossen.

F-51D

   

FAS-408



Die FAS-408 war eine der Maschinen, die gegen Ende des 100-Stunden-Krieges noch hastig aus den USA von zivilen Betreibern angeschafft wurde. Vermutlich kam sie nicht mehr zum Einsatz. Es gibt Bilder der Maschine von 1974 in extrem verschlissenem Zustand. Dies lag an den hastig aufgebrachten lokal hergestellten Farben.(32)

F-51D

   

FAS-411

Diese P-51D war eine der Mustangs, die ab 17. Juli ankamen, aber erst "militarisiert" werden mussten und daher nicht mehr an den Kämpfen teilnahmen.

B-26B Invader

   

FAS-600

Einigen Quellen nach wurde berichtet, die B-26 hätte an den Kämpfen teilgenommen. Tatsächlich kam sie aber erst kurz nach dem Krieg nach El Salvador.

Douglas C-54

       

2 Cessna 180

       

Piper PA-28 Cherokee 235B

28-10800 YS-234P   Diese Cherokee mit ziviler Registrierung war ein Teil der FAS-Versuche, mögliche Einmarsch-Routen nach Honduras zu erkunden. Sie wurde durch 2 T-28 abgefangen, konnte jedoch entkommen.(648)(651) Die Maschine wurde dann wohl nach Afrika verkauft mit der neuen Registrierung AN-BGA. Sie verunglückte nahe Nairobi (652). Ein Photo ist auf http://www.abpic.co.uk/photo/1321218/ zu finden(653).



Bemalungen und Markierungen der FAS Flugzeuge
Im Allgemeinen trug die FAS Flugzeuge nationale Kennzeichnungen nur auf den Flügeln, plus eine kleine Flagge und die Seriennummer auf der Flosse, gelbe Bänder wurden am Ende des Krieges angewandt, und Rumpf-Rroundels sollen erst nach dem Ende der Feindseligkeiten angebracht werden.

Die erste Charge der an El Salvador gelieferten FG-1Ds wurden im Gull-Grau oben und weiß unten bemalt, die zweite Charge in Mid-Nite-Blue über alles. Als der Krieg mit Honduras begann, wurden die überlebenden fünf Flugzeuge mit lokal gemischten Farben in Schattierungen von Grün, Sand und Braun, von sehr schlechter Qualität getarnt. Die Corsair, die noch Originalfarben hatten – vor allem die mkit dem großen FAS auf dem Rumpf wurden als Lockvögel bei Ilopango und anderen Flugplätzen geparkt.

Der Cavalier Mustangs trugen die USAF SEA-Tarnung noch vom im Werk in Sarasota, Florida.
Andere FAS Mustangs - insbesondere während des Krieges heimlich aus den USA erworben - wurden mit lokal gemischten Farben bemalt, von schlechter Qualität. Durch Umwelteinflüsse veränderten sich diese Farben sehr schnell.

Entgegen der salvadorianischen Armee, die einen relativen hohen Grad der regionalen Vorherrschaft genoss, war die FAS somit eine kleine Streitkraft, auch nicht so gut entwickelt. Bis 1969 bestand sie nur aus 1000 Männern, wie folgt organisiert:

Nominell wurden alle Flugzeuge in die Grupo de Combate eingeordnet, die aus drei fliegenden Staffeln und mehreren Support-Gruppen bestand:

-
Fighter-Bomber Squadron, mit Mustangs und Corsairs
-
Transport Squadron mit C-47, U-17As und Cessna 180s
-
Reconnaissance Squadron, mit SNJs und T-34 Trainern
-
Maintenance Squadron, in Ilopango staioniert, verantwortlich für die Wartung
-
Communications Squadron , in Ilopango eingesetzt und an mehreren neuralgischen Positionen
-
Parachute Unit
-
Medical Group
-
Support Services Battalion
-
Base Security Group

Trotz eigentlich ausreichender Zeit für die Vorbereitungen wurde der Hauptteil der FAS nicht vollständig mobilisiert: nur 34 qualifizierte Piloten standen bereit, davon wurden sieben der nationalen Fluggesellschaft zugeordnet, zwei dem Ernteeinsatz und zwei andere flogen die einzige Douglas DC-4M-1 auf den regelmäßigen Hummer-Transport-Flügen nach Miami, USA. Salvadorianischen Techniker waren gut ausgebildet, vor allem in Guatemala, aber es gab nicht genug von ihnen, und es fehlten Ersatzteile sowie Ausrüstung für die Flugzeuge. Der Zustand der meisten Flugzeuge war daher schlecht. Die Flotte aus Goodyear FG-1D Corsair war theoretisch beträchtlich, aber die meisten Flugzeugzellen wurden für Ersatzteile ausgeschlachtet, um circa sechs Maschinen im Betrieb halten zu können. Der Zustand der Corsairs führte zum Erwerb eines Cavalier TF-51D Mustang und Cavalier Mustang 750, sowie fünf wiederaufgebaute North American F-51D Mustangs von Trans Florida Aircraft. Eine der F-51Ds ging jedoch bei einem Startunfall bereits am 8. Oktober 1968 in Ilopango verloren.

1969 hatte die FAS nur eine Luftwaffenbasis auf Ilopango, auch wenn es mehrere Start-und Landebahnen im ganzen Land gab, so zum Beispiel Madresal Island, San Miguel, Santa Ana, San Andres und Usultan.

Kräfteverhältnis: Honduras


Honduras war in einer Reihe von Grenzstreitigkeiten mit seinen Nachbarn involviert, vor allem Guatemala, Nicaragua und El Salvador. Während seine Armee klein war und weniger gut ausgestattet als die salvadorianische, war seine Luftwaffe in einem deutlich besseren Zustand. Dies beruhte auf dem nationalen Verteidigungskonzept der Luftüberlegenheit, während die Armee in Friedenszeiten auf einem Minimalniveau gehalten wurde. Die Fuerza Aérea Hondureña (honduranischen Luftwaffe - FAH) betrieb daher mehr Jagdbomber als die FAS und hatte eine ausreichende Anzahl von qualifizierten Piloten. Vielleicht ebenso wichtig war auch die Tatsache, dass die FAH den folgenden Krieg auf eigenem Boden ausfechten konnte.

1969 hatte die FAH eine Stärke von etwa 1200 Männern in zwei Jagdbomber-Geschwadern mit zwischen 12 und 14 Vought F4U Corsairs (von denen zumindest zehn intakt waren), sowie eine Transport- und eine Trainingseinheit mit sechs Douglas C-47 Transportern, drei Hubschraubern und 27 weitere Flugzeugen. Bekannte Details sind wie folgt:

Typ C/N Prev. ID FAH S/N Kommentar

Beechcraft C-45

   

FAH-105

Ein Bild ist in http://www.airliners.net/photo/Honduras---Air/Beech-18/1665011/L/&sid=e04d515eb576d11cae0809719e333011

Cessna U-17B

185-0632

63-13135

FAH-111

Ein Bild ist in http://wolfmah5.blogspot.de/2011/06/aviones.html

Cessna 185B

   

FAH-112

 

Cessna 180

   

FAH-113

 

North American BC-1A

55-1629

NC66142

FAH-200

 

North American SNJ-4

88-12827

BuA 27491

FAH-202

 

North American SNJ-4

88-9549

BuA 09990

FAH-205

Ausgestellt im Honduras' Aviation Museum, Tegucigalpa.

North American T-6G

 

51-16075

FAH-206

 

North American T-6G

 

51-14916

FAH-208

 

North American T-6G

168-102

49-2998

FAH-211

 

North American T-28A

 

50-272

FAH-212

Beschädigt durch Salvador. FG-1D am July 15, 1969 über Tegucigalpa während geflogen von honduran. Pilot Lt. Roberto Mendoza.





FAH T-28D "212", wie im Jahr 1984 zu sehen, bevor sie zurück in die USA verkauft wurde. Das Flugzeug hatte die Motorhaube in gelb lackiert und mit dem Titel "EAM" vor der Seriennummer. 1969 sollte sie normale COIN-Bemalung getragen haben und kein EAM-Titel.

ex N9695C; sale authorised by FAH 27 Aug84;to HR-AKF-P (Jun85); believed sold by FAH to Courtesy Aircraft Inc 05Sep85; to N272NA(654)

North American T-28A

 

50-267 (? 50-0230 '367' ? (654))

FAH-213

COIN-grau insgesamt

ex N9109Z (assumed based on MAP date) ; sale authorised by FAH 27Aug84; to HR-AKG-P (Jun85); BoS from FAH to Courtesy Aircraft Inc 05 Sep85; Aircraft Registration Application for N367NA 09Sep85(654)

North American T-28A

 

50-293(?)

FAH-214

COIN-grau gesamt (?)

ex N7653C, w/o 10Aug81(654)

North American T-28A

 

50-234

FAH-215

sale authorised by FAH 27 Aug 84; to HR - AKH - P ( Jun 85); believed sold by FAH to Courtesy Aircraft Inc 05 Sep 85; to N234NA (654)

North American T-28A(654)

  50-0233(654)

FAH-216

In /Tom Coopers/ wird die 216 in der Übersichtstabelle als T-28A(?) angegeben, in einem Bilduntertitel als T-28D.
FAH T-28D 216 wie während des Krieges gesehen. Die Flugzeuge wurden mit Maschinengewehren, in Unterflügelaufhängungen bewaffnet

ex N9114Z; w/o 08 Feb 73 (654)

Douglas C-47DL

6096

41-18690

FAH-301

 

Douglas C-53D-DO

11696

42-68769

FAH-302

Nach dem Krieg umbenannt in FAH-321

Douglas C-47A-20-DL

12962

42-93089

FAH-304

 

Douglas C-47A-75-DL

19426

42-100933

FAH-305

 

Douglas C-47D

13642

42-93701A

FAH-306

Bombing mission against Ilopango Airbase, El Salvador, on July 15, 1969.

Douglas C-47B-15-DK

26765/15320

43-49504

FAH-307

Acquired on June 17, 1968. Probably grounded during the war.

Chance Vought F4U-5NL

 

BuA 124724(655)

FAH-600

To US civil registry as NX4901E.  Sold to French user 1979 as F-AZEG  Reported Jul 2008 to be under restoration with Amicale Jean-Baptiste Salis, La Ferte Alais, France(655)

Chance Vought F4U-5N

 

BuA 124560 (oder 124724?) (oder 124569(655)?)

FAH-601

Mid-nite insgesamt; einsatzbereit 1969
601 war einer der honduranischen F4U-5s: diese waren ursprünglich Nachtjäger und hatte eine dunklere Tarnung als andere Corsairs. Von Interesse ist die Position des hellblauen Stern auf dem Seitenruder: es ist nicht in der Mitte des weißen Feldes, sondern an der Oberkante

Still flying as NX4901W, later N4901W. Was in flyable condition with Alan Preston of Dallas, TX(655)

Chance Vought F4U-5 (oder 5NL?(655))

 

BuA 124447(655) (oder 124560)

FAH-602

mid-nite insgesamt; einsatzbereit 1969

Now at Marine Corps Museum, Quantico, VA as N100CV. Reported Spring 2004 at Mid-America Air Museum, Liberal, KS, on loan from Marine Corps Air-Ground Museum, Quantico, VA(655)

Chance Vought F4U-5 (oder 5NL?(655))

 

BuA 123168(655) (oder 124447?)

FAH-603

Beschädigt bei harter Landung am 13. Februar 1968, verwendet als Lockvogel in Tegucigalpa während des Krieges.
Recovered from Honduras as a collection of components in 1979.  Rebuilt to airworthy using parts of 122179.   Original plate was illegible, adopted the ID of 122179.  Registered as N179PT Oct 1987.  To Warbirds of GB Ltd, Biggin Hill Aug 14, 1988.   Registered as 179NP. damaged after running off runway to avoid collision at Oshkosh, WI Jul 29, 1999 but rebuilt to airworthy.   Flown as Marines 122179/WR-5(655)

Chance Vought F4U-5 N/P(655)

 

BuA 122179(655) (oder 123168, siehe aber Kommmentar bei FAH-603)

FAH-604

mid-nite insgesamt mit Anti-Glare-Panel in dunkelgrün; einsatzbereit 1969
604 und 605 waren repräsentativ für das Aussehen der meisten der honduranischen Corsair im Jahre 1969. Zu beachten sind die stark abgenutzten Tarnfarben und sogar die nationalen Kennzeichnungen auf dem leitwerk. Von Interesse ist auch die andere Position und Größe der Seriennummern.

To Houston, TX Dec 1978 and  registered as N4903M. Damaged in forced landing near Houston, TX in 1984. Wreckage parts used in rebuild of 123168/N179PT. ID transferred to N179PT.  Other parts used to rebuild 124692/N45NL(655)

Chance Vought F4U-5N

 

BuA 122184(655)

FAH-605

mid-nite insgesamt mit Anti-Glare-Panel in dunkelgrün; einsatzbereit 1969

Sold in 1979. to Civil registry as N4901E, N49051, N65HP.  Now on civil registry as N65WF.  Owner in 1990 was EXEC Aviation of Cincinnati, OH(655)

Chance Vought F4U-5N (oder NL?(655))

 

BuA 124486(655)

FAH-606

"El Guajiro" ; Mid-Nite insgesamt; einsatzbereit 1969

Sold 1979. To civil registry as N49068. Registration N494M  taken up Dec 2002(655)

Chance Vought F4U-5 (5N?(655))

 

BuA 124692(655)

FAH-607

Used as decoy at Tegucigalpa during the war.
Returned to USA under civilian ownership in 1979.  To Collings Foundation 1988 and rebuilt 1988-1997.  Registered as N45NL Jan 6, 1997.   Ditched off New Smyrna Beach, FL Mar 4, 1997 after engine failure; recovered after 2 weeks under water and allegedly to be rebuilt.   Seen at Sun'n'Fun, Lakeland, FL Apr 2004, so presumably repaired. Seen at Langley AFB 2009 Air Show Apr 26, 2009(655)

Chance Vought F4U-5 (5NL?(655))

 

BuA 124493(655)

FAH-608

mid-nite insgesamt; einsatzbereit 1969

Wurde später restauriert. Anfang 2014 wurde gemeldet, sie sei bald in Darwin, Australien, flugfähig zugelassen. Zitat: Sold in 1979. To RNZAF Museum. On civil registry in Australia and reported Jul 2005 to be under restoration to fly at Darwin(655)(656)
Am 3.Mai 2014 machte sie ihren neuen Erstflug(657)

Chance Vought F4U-5N

 

BuA 124715(655)

FAH-609



Rekonstruktion von Maj. Soto F-4U-5 Corsair kurz nach dem Ende des Krieges. Zu beachten die drei Abschuß-Markierungen: zwei von ihnen waren für salvadorianische Corsair, eine von einer Cavalier Mustang. Von Interesse ist auch der unterschiedliche Verlauf des Anti-Glare-Panel vor dem Cockpit und auf der Motorhaube. Restauriert im Honduras' Aviation Museum, Tegucigalpa.

Chance Vought F4U-4

 

BuA 97388(655) oder 93788

FAH-610

operativ 1969

Sold in 1981. Now on civil registry as N72378.  Was reported under restoration in 1990. Seen 2008 at Fargo Air Museum, Fargo, ND(655)

Chance Vought F4U-4

 

BuA
97382(655) oder 93782

FAH-611

Operativ 1969; abgestürzt 1974

Partially destroyed by fire after crash landing at La Mesa airbase Apr 17, 1974.  Sold in 1979.  Now in USA(655)

Chance Vought F4U-4

 

BuA 97288(655) oder 92688

FAH-612

operativ 1969

Now on civil registry as N4907M.  Was airworthy in 1990 with Joseph Bellantoni of Port Chester, NY(655)

Chance Vought F4U-4

 

BuA 97143(655)

FAH-613

To US civil registry as N96042 in 1970. Registered as N713JT in 1981 with Joseph and James Tobul of Pittsburg, PA.  Painted as aircraft JT-416 of VF653 of USS Valley Forge on one side and as aircraft JT-416 of VF884 USS Boxer on the other side.   Crashed at Columbia, SC Nov 10, 2002, killing pilot Joseph Tobul.  Aircraft restored and is now flying again, piloted  by Joe Tobul's son Jim(655)
16.Mai 2014 erneuter Unfall bei Landung vor dem “Good Neighbor Day Airshow and Open House”(658)

Chance Vought F4U-4

 

BuA 96995(655)

FAH-614

Nicht-Standard-Tarnung in mid-grau insgesamt mit schwarzem Anti-Glare-Panel und nationalen Standard-Kennzeichnungen. Modellbild siehe http://www.laahs.com/threads/415-Corsair-FAH-614

Sold in 1979.  In 1990 was airworthy with J. K. Ridley of Abilene, TX as N9408M.  To Austrian user as OE-EAS(655).
Letzteres Maschine im Red Bull Team.(659)

Chance Vought F4U-4

 

BuA 97280(655)

FAH-615

Wie gesehen bei Toncontin 1969: mid-nite blue über alles mit weißen Schachbrettmuster auf der Motorhaube; beschädigte die FAS C-47 "FAS-101" am 15. Juli
Von zusätzlichem Interesse sind unterschiedliche Konfiguration der Antennen in FAH Corsairs: viele Flugzeuge wurden mit zusätzlichen und erweiterten Navigationshilfen und Radios ausgebaut.

In 1990 was airworthy with Warbirds of Great Britain at Biggin Hill, England as N49092. Later registered as N712RD.   Collided on ground with F8F-1 N14HP Jul 28, 1999 at Oshkosh, WI.  Rebuilt.  Now on civil registry as N712RD(655)

Chance Vought F4U-4

 

BuA 97320(655)

FAH-616

n Reparatur während des Krieges, als Lockvogel in San Pedro Saula verwendet

On civil registry as N72084.  Was airworthy with John Roxbury of Princeton, MN in 1990(655)

Chance Vought F4U-4

 

BuA 97059(655)

FAH-617

Aussehen unbekannt, aber bekannt, dass während des Krieges aktiv: interniert in Guatemala nach dem Treibstoffprobleme (wegen Flak?) während des Kampfeinsatzes über El Salvador am 15. Juli 1969; stürzte ab im Jahr 1977

Nach Baugher: Interned in Guatemala Jul 15, 1969.  Destroyed in accident Mar 3, 1977 after crash landing at  Tegucigalpa airport during military maneuvers. Center fuselage and wing displayed at Museo del Aire de  Honduras(655)

Chance Vought F4U-4

 

BuA 96885(655)

FAH-618

operativ 1969

In 1990 was reported stored by Earl Ware of Jacksonville, FL.  In Nov 2006 was at USS Midway museum restoration facility(655)

Douglas C-54B-15-DO

18382

43-17182

FAH-792

 



Die wichtigsten FAH Basen dieser Zeit wurden Toncontin, in der Nähe Tegucigalpa und La Mesa, in der Nähe von San Pedro Sula.

War Drums


Die Entwicklungen, die direkt zu Feindseligkeiten zwischen El Salvador und Honduras führten lagen an der Tätigkeit bewaffneter honduranischer Gruppen - stillschweigend von der Regierung unterstützt - gegen salvadorianischen Bauern, ebenso wie die ersten massiven Vertreibungen. Beide Armeen sammelten sich entlang der gemeinsamen Grenze. So dauerte es nicht lange, bis mehrere Vorfälle auftraten: einzelne salvadorianischen Truppen marschietren in Honduras ein und wurden verhaftet; als Vergeltung inhaftierten salvadorianischen Behörden einen Verwandten des honduranischen Präsidenten.

Inmitten der steigenden Spannungen traten im Juni 1969 die Fußball-Teams der beiden Nationen in einem Ausscheidungs-Match der Vorauswahl zur WM gegeneinander an. Es gab Unruhen bereits im ersten Spiel in Tegucigalpa, während der zweiten Partie am 27. Juni in San Salvador geriet die Situation fast außer Kontrolle. Uninformierte Beobachter führte dies zu dem falschen Schluss, dass der folgenden Krieg durch Ressentiments über Fußball verursacht wurde, und entsprechend nannten sie dies den "Soccer War". Der Versuch der honduranischen Regierung, die eigene Bevölkerung rasch zu entwaffnen wich einer Hetze nach Salvadorianern in den Grenzgebieten.

Am 24. Juni, mobilisierte die salvadorianische Regierung das Militär, und zwei Tage später erklärte sie den Notstand. Als Reaktion brach Honduras am 27. Juni 1969 die diplomatischen Beziehungen zu El Salvador ab.

Die beiden Luftstreitkräfte wurden schnell involviert. Am 3. Juli wurde eine honduranische DC-3 des Servicio Aéreo de Honduras nach dem Start von Nueva Ocotepeque durch Flugabwehrfeuer angegriffen. Die Besatzung meldete den Vorfall und zwei FAH T-28 wurden zur Aufklärung entsand. Wenige Stunden später flog eine Piper PA-28 Cherokee mit der zivilen Registrierung YS-234P über Gualcince und Candelaria in der Nähe des salvadorianischen Grenze. Sie wurde durch zwei FAH T-28 abgefangen. Trotz der Aufforderung zu landen entkam sie sicher über die Grenze. Die Cherokee war eigentlich ein Teil der FAS-Versuche, mögliche Einmarsch-Routen nach Honduras zu erkunden. Daran war auch eine Cessna 310 des Instituto de Cartografia Nacional schon seit Ende Juni beteiligt. Honduras beschuldigte in den nächsten Tagen die FAS mehrfach den Luftraum zu verletzen. Daraufhin wurde die FAH mobilisiert. Am 12. Juli begann die Operation "Base Nueva", die Zusammenfassung aller seiner Luftfahrzeuge auf La Mesa AB in San Pedro Sula unter der Gründung des Northern Command, das auch während des Konfllikts für alle Operationen zuständig war.

Die FAS wurde ebefalls mobilisiert und verteilte sich auf verschiedenen Flugplätzen, einschließlich Madresal Island, San Miguel, Santa Ana, San Andres und Usultan, und veerpflichtete eine Reihe von zivilen Piloten für den ehrenamtlichen Dienst. Zum Beispiel wurden alle Mustangs am Madre Sal Island konzentriert, einer geheimen neuen Basis. Hierdurch waren alle Maschinen gut versteckt, das hatte aber auch Nachschubprobleme zur Folge.

Zu Beginn des Krieges waren die FAS Mustangs und Corsair 100% einsatzfähig und konnten die Bodentruppen unterstützen. Es gab aber auch Probleme: die an den Flügelspitzen angebrachten Kraftstofftanks der Cavalier Mustang hatten ssehr negative Auswirkungen auf die Wendigkeit und mussten entfernt werden. Mr. Baldocchi entwarf Flügelendstücke, die stattdessen installiert wurden. Die Funkgeräte waren unbefriedigend, Baldocchi installierte daher Funkgeräte aus Armee-Jeeps. Schließlich fehlte den Flugzeugen Reflex-Visiere. Der umtriebige salvadorianische Mustang-Besitzer entwarf schließlich auch sehr leichte Glasfaser-Abwurftanks.

Inzwischen wurde der größte Teil der salvadorianischen Armee entlang der Grenze in der Nähe des Golf von Fonseca und im nördlichen El Salvador für den Angriff in Stellung gebracht. Der salvadorianischen General Gerardo Barrios entwickelte den Plan, als erstes den Toncontin Flugplatz nahe Tegucigalpa zu bombardieren, um die FAH am Boden zerstören. Weitere Luftangriffe wurden gegen eine Reihe von anderen honduranischen Städten geflogen werden. Gleichzeitig sollten fünf Infanterie-Bataillone und neun National Guard Einheiten in vier Schwerpunkten schnell die wichtigsten honduranischen Städten entlang der Grenze einnehmen, bevor die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) mit Sanktionen reagieren konnte. Bis Mitte Juli 1969 waren die Salvadorianer bereit - und der Krieg war nun unvermeidlich.

Die ersten Zusammenstöße


Der salvadorianische Angriff begann am späten Nachmittag des 14. Juli mit mehr als 12.000 Soldaten gegen drei Grenzposten in der Nähe der Städte Nueva Ocotepeque, Gracias a Dios und Santa Rosa de Copan. Diese wurden zügig eingenommen und die salvadorianischen Truppen drangen entlang der Hauptstraße zwischen den beiden Nationen vor. Gleichzeitig startete die FAS den Einsatz aller verfügbaren Flugzeuge gegen honduranischen Flugplätze und Truppenkonzentrationen entlang der Grenze, sowie auf Ziele auf den honduranischen Inseln im Fonseca Golf. Gegen 18.10 Uhr gelangte die C-47 FAS-104 von Majors Jorge Domínguez und Fidel Fernandez über Tegucigalpa, ihre Crew rollte 45kg Bomben aus den Frachtraumtüren auf den Toncontin Flugplatz. Dieser Angriff sollte von zwei Cavalier Mustangs unterstützt werden, die aber ihr Ziel nicht erreichten. Die andere C-47 sollte Toncontin bombardieren, traf stattdessen aber Catacamas. Inzwischen trafen die anderen FAS Flugzeuge ihre Ziele, alle mit einer Ausnahme kamen wieder sicher zurück - darunter 14 Flugzeuge von zivilen Betreibern. Das vermisste Flugzeug war die TF-51D FAS-400 von Capt Benjamin Trabanino: sie landete bei La Aurora IAP in Guatemala, offenbar im Notfall. Das Flugzeug wurde interniert und blieb dort bis zum Ende des Krieges.

Die FAH wurde komplett überrascht: Fast 50% der Flugzeuge wurden in Tegucigalpa (die andere Hälfte in La Mesa, die nicht von FAS angegriffen wurde) geparkt, die Piloten hatten dienstfrei an diesem Abend. Die Honduraner waren mehr als glücklich, dass keines ihrer Flugzeuge beschädigt wurde. Vier Corsairs versuchten, die Toncontin angreifende C-47 abzufangen, dies gelang aber wegen Einbruch der Dunkelheit nicht. Sie salvadorianischen C-47-Angriffe waren nicht sehr präzise und wirksam, hatte aber erhebliche Auswirkungen auf die honduranische Moral. Erstaunlicherweise galten die weiteren Angriffe kaum taktischen Zielen, sondern vor allem Dörfern.

Hohe FAH-Kommandeure stritten mit den militärischen Führern des Landes - von denen die meisten Infanterie-Offiziere waren - über die richtige Strategie. Ihr Plan war mit der FAH tief in El Salvador zurück zu schlagen, um die Brennstoffvorräte der salvadorianischen Armee zu vernichten. In der Tat, machte die besser ausgestattet salvadorianische Armee auf dem Boden gute und schnelle Fortschritte und drängte das einzige honduranischen Bataillon zurück, das die Grenze über acht Kilometer in Richtung der Hauptstadt Nueva Ocotepeque verteidigte.

15.Juli: Gegenoffensive der FAH


Trotz des Einsatzes fliegender Oldtimer aus der Ära des 2.Weltkrieges wurde die FAH nach den Grundsätzen moderner Luftkriegsführung eingesetzt und sah ihre Aufgabe in der strategischen Zerstörung von Infrastruktur im feindlichen Hinterland. Entsprechend startet die erste FAH C-47 FAH-304 bereits um 1.40 Uhr am Morgen des 15. Juli um Ziele tief im Inneren El Salvador anzugreifen. Wegen technischer Störungen wurde der Einsatz abgebrochen.

Beim zweiten Einsatz einer C-47, der FAH-306 von Capt Rodolfo Figueroa wurden 18 Bomben geworfen – so wie der Pilot glaubte auf den Ilopango Flughafen um 04:18 Uhr. Es wurde allerdings kein Schaden verursacht: Es sind keine salvadorianischen Berichte über jede Art von Explosionen in der Nähe dieses Flugplatzes bekannt. Nahezu gleichzeitig starteten eine FAS Cavalier Mustang und eine FAS FG-1D zu Angriffen, dennoch sahen sich die feindlichen Flugzeuge nicht.

Der nächste FAH Einsatz folgte kurz darauf. Am 04.22 Uhr flogen drei F4U-5N und eine F4U-4, von Major Oscar Colindres geführt, nahe Ilopango. Um dem Flugabwehrfeuer zu entgehen warfen sie ihre Bomben aus über 3.000m – dennoch waren die honduranische Piloten recht präzise: die Start-und Landebahn wurden getroffen sowie durch Maj. Colindres Bombe ein Hangar (zwei?). Dabei wurde nicht nur der Bau beschädigt, sondern auch eine darin befindliche FAS Cavalier Mustang (wahrscheinlich aber nur das Wrack der im Jahr 1968 abgestürzten Maschine.), sowie zwei gelagerte Motoren der einzigen viermotorigen Maschine der FAS, einer DC-4M. Einige Minuten später tauchten die FAH Corsairs über dem Hafen von Cutuco auf und feuerten ihre Raketenauf das der Tanklager der La Union Ölraffinerie (gehörte zu Standard Oil), das stark beschädigt wurde. Einige Teerlager wurden getroffen, die starke Rauchentwicklung des brennenden Teers erzeugte große Aufmerksamkeit der Medien.

Unterdessen griffen vier andere FAH Corsair die Treibstofftanks bei Acajutla an. Wieder einmal gab es keinen Widerstand von Seiten der FAS: Die meisten salvadorianischen Jagdbomber waren im Einsatz gegen Ziele in Honduras und El Salvador hatte keine Radarüberüberwachung. Folglich kam der Angriff völlig überraschend und verursacht viel Schaden - selbst wenn die lokalen Butangas Lieferungen nicht betroffen waren. El Salvador verlor bis zu 20% seiner strategischen Reserven allein bei diesem Angriff. Die F4U-5N FAH-617 von Capt Lopez wurde von der Flak getroffen. Lopez war gezwungen nach El Pilar Ranch in der Nähe Morales in Guatemala abzudrehen. Der Pilot und sein Flugzeug wurden interniert und kehrte erst nach dem Krieg zurück.

In der Zwischenzeit griffen eine FAS Cavalier Mustang und eine Corsair Toncontin im Tiefflug an, um den T-28-Abfangjägern in Tegucigalpa zu entgehen. Vorbei an einer gerade startenden FAH Corsair von Lt.Col. Jose Serra, warf jeder der Jäger zwei Bomben und beschoss Bodeneinrichtungen – die Schäden waren aber vernachlässigbar. Der FAH-212 T-28-Pilot Lt Roberto Mendoza Garay wurde alarmiert um die Angreifer abzufangen. Serra griff unterdessen die Cavalier Mustang an, doch seine Waffen hatten Ladehemmung. Sein Versuch reichte aber aus, die Mustang zu vertreiben. Der eingetroffene Mendoza erzielte einige Treffer auf der FAS Corsair, die sich qualmend entfernte. Capt Reynaldo Cortéz hatte das Glück sein beschädigtes Flugzeug wieder zurück zu Ilopango zu bringen.

Die FAH-Luftangriffe gegen Ilopango und die salvadorianischen Öl-Lagerhallen waren erfolgreich. Es ist noch umstritten, ob diese Angriffe schließlich zu erheblichen Problemen für El Salvador führten, da für die weitere Offensive in Honduras nicht mehr ausreichend Treibstoff vorhanden war. Dennoch, unter Eindruck der FAS-Angriffe auf Toncontin, verbot der honduranische Präsident anschließend seinen Piloten jede Art von weiteren Einsätze über El Salvador. Für den Rest des Krieges flogen sie nur noch Luftverteidung und Luftnahunterstützung für die honduranische Armee.
Dementsprechend griffen um 08:00 Uhr zwei FAH Corsair salvadorianischen Truppen im El Amatillo Sektor ohne sichtbaren Erfolg an. Fast zeitgleich bombardierte eine FAS C-47 die Straße nach Nueva Ocotepeque, eine FAS FG-1D attackierte honduranischen Positionen in Alianza und zwei FG-1Ds griffen den Aramecina Bereich an. Minuten später trafen zwei FAH F4Us nahe Citala ein und beschossen die FAS C-47 "FAS-101", von Major Velasco und Capt Panameno geflogen. FAH Col. Rulio Rivera erzielte mit der FAH-615 Treffer auf dem Rumpf und einem der Motoren. Die C-47 konnte entkommen und in Ilopango notlaanden. Sie blieb bis zum Ende des Krieges unbrauchbar.

Kurz danach erkannte Rivera eine FAS Cavalier Mustang: nach einer kurzen Verfolgung feuerte er eine Salve aus seinen Kanonen, erzielte aber keine Treffer. Dies waren die letzten Luftkämpfe dieses Tages. Die FAS führte weiter Lufttransporte aus. D
ie salvadorianischen Truppen eroberten eine Landebahn in der Nähe San Marcos Ocotepeque, welche schnell präpariert wurde, um sie für die C-47 nutzen zu können.

16. Juli: El Salvador im Vormarsch


Am Morgen des 16. Juli hatte die salvadorianischen Armee Nueva Ocotepeque gesichert und setzte ihren Vormarsch entlang der Autobahn nach Santa Rosa de Copan fort, unterstützt durch eine C-47 und zwei Mustangs. Zwei weitere Mustangs (eine davon die FAS-402) kollidierten beim Start aus Ilopango aufgrund eines mechanischen Fehlers. Beide erlitten schwere Schäden. Damit verlor die FAS vier Flugzeuge innerhalb knapp zwei Tagen: Die Moral sank auf den Tiefpunkt. Aufgrund der Verluste und der Wartungsprobleme wurde die salvadorianischen Luftwaffe für den Rest des Tages geerdet.

Der FAH nutzte die Gelegenheit, um per Lufttransport ein ganzes Guardia de Honor Battalion von Tegucigalpa nach Santa Rosa de Copan zu verlegen. Vier C-47 wurden für diese Aufgabe eingesetzt, sie transportierten 1,000 Soldaten zusammen mit ihrer Ausrüstung, die ganze Zeit von Corsair und T-28 geleitet. Inzwischen griffen fünf Corsairs, zwei AT-6C, drei T-28A und eine C-47 FAH-306 salvadorianischen Einheiten bei El Amatillo an. Die 13 Einsätze während des Tages hatten einen großen Anteil am Stoppen der Offensive. Zusammen mit dem Widerstand der honduranischen Truppen zwang das die Salvadorianer sich einzugraben.

Am 16. (oder späten Stunden des 15.) kam die letzte Mustang in El Salvador an, die auch noch im Kampf eingesetzt wurde. Dies war die FAS-406, eine F-51 Cavalier Mustang 750. Sie musste jedoch noch militarisiert werden.

17. Juli: Major Soto


Am Morgen des 17. Juli 1969 verwickelten sich die salvadorianischen und honduranischen Truppen in heftige Kämpfe zwischen Nueva Ocotopeque und Santa Rosa de Copan. Die Salvadorianer griffen energisch an, aber das honduranische Guardia de Honor Battalion - leicht durch Seeräuber von Toncontin und La Mesa unterstützt – leistete heftigen Widerstand. Sie wurden durch die FAH unterstützt, wegen Kommunikationsproblemen allerdings wenig effektiv.

Schwere Kämpfe waren um El Amatillo zugange als um die Mittagszeit drei FAH Corsair – geflogen von Majors Fernando Soto Henriquez FAH-609, Edgardo Acosta und Francesco Zapeda FAH-605 - die salvadorianischen Artillerie-Stellungen im Bereich angreifen sollten. Zapeda hatte Ladehemmung seiner Waffen und brach die Mission ab, um alleine nach Toncontin zurückzukehren. Dabei wurde er von zwei FAS Cavalier Mustangs, geführt von Capt Douglas Varela und Capt Lobo, abgefangen. Die Salvadorianer griffen den effektiv unbewaffneten honduranischen Jäger an, aber Zapedakonnte sich lange gennug halten bis Soto und Acosta zur Hilfe kamen. Nach einem kurzen Kampf schoss Major Fernando Soto die Maschine von Varela FAS-404 ab, während die anderen Mustang im Tiefflug in Richtung Golf von Fonseca auswich. Es bleibt unklar, ob Varela in seinem Flugzeug starb oder beim Absprung mit dem Fallschirm. Der erfolgreiche Luftkampf der FAH Corsairs wurde durch Luftangriffe der honduranischen C-47 FAH-306, AT-6 und T-28 gegen El Salvadors Artillerie-Stellungen gekrönt. Auch die kleinen Cessna 185 wurden hierbei eingesetzt.

Der Verlust von Varela traf die FAS besonders hart. Die Luftwaffe war bereits lnapp an erfahrenen Piloten. Auch wenn eine Reihe von erfahrenen Reserve-Piloten mobilisiert wurden, gab es nicht genug Piloten für alle Mustang und Corsair. El Salvador musste fünf Söldner anheuern - darunter Jerry DeLarm und "Red" Gray. Diese waren allerdings nicht sonderlich begierig, mit hondranischen Corsair einen Luftkampf einzugehen. Nach Aussagen von von überlebenden FAS Veteranen bevorzugten sowohl DeLarm als auch Gray durch Klettern dem Kampf auszuweichen, auch wenn sie dabei die anderen salvadorianischen Flugzeuge, die sie beschützen sollten, zurück ließen.

Am Nachmittag wurden zwei FG-1Ds aus Ilopango über El Amatillo eingesetzt. Kaum in der Gegend stießen sie auf zwei FAH Corsairs von Maj. Soto Henriquez und Acosta (die Maschine von Zepeta FAH-605 war wiederum wegen Ladehemmung umgekehrt). Als die FAS Corsair in Richtung Grenze auswichen, entschloss sich Maj. Soto, seinen Befehl über Honduras zu bleiben zu
mißachten und die beiden bis über El Salvador zu verfolgen. Wenige Minuten später kam er in Schußposition hinter der FG-1D von Capt Cezena ("FAS-204"). Mit seinen 20mm Kanonen erzielte Soto Treffer auf Rumpf und Tragflächen, Cezena musste aussteigen. Dann entwickelte sich ein klassischer Kurvenkampf, da sich mittlerweile der andere salvadorianischen Pilot Capt Cortéz FAS-203 hinter Soto positionierte und mehrere Treffer erzielte. Soto konnte ausweichen und schließlich die zweite FAS FG-1D abschießen. Bei der Explosion wurde der Pilot getötet.

Sotos Flügelmann, Maj. Acosta, beteiligte sich nicht am Kampf. Nachdem er Probleme mit seinem Funkgerät hatte, entdeckte er zwei FAS Cavalier Mustangs in großer Höhe, die offenbar auf eine Gelegenheit zum Angriff warteten. Acosta löste sich im Abschwung und gelangte wieder sicher nach Toncontin. Mit Maj. Soto Henriquez zweiten und dritten Luftsieghatte die FAH effektiv die Lufthoheit über Honduras erkämpft - und damit über dem Schlachtfeld. Dies zumal die - ohnehin geringe - Moral innerhalb der FAS vollends zerstört wurde als am selben Nachmittag ein weiterer FG-1D FAS-219 mit dem erfahrenen Piloten Capt. Mario Echeverria von eigener Flak über dem Golf von Fonseca abgeschossen wurde.

Der letzte Schlag wurde durch kombinierten Einsatz der honduranischen Armee und der FAH geliefert: am Nachmittag des 17. Juli wurde eine Kolonne der salvadorianischen Nationalgarde in der Nähe der San Rafael de Matras Ranch in einen Hinterhalt gelockt und dann durch zwei FAH Corsair FAH-612 und FAH-614 angegriffen. Die salvadorianischen Einheit erlitten Verluste von mehr als 30 getöteten und verletzten Soldaten.

18. Juli: Ignorierter Waffenstillstand


Während der C-in-C der FAS, Maj. Henriquez versuchte, aus den USA heimlich zusätzliche F-51 Mustangs zu beschaffen, konnte die FAH seine Bodentruppen ungestört unterstützen. Die F4U von Toncontin trafen salvadorianischen Positionen nahe San Marcos Ocotepeque und Llano Largo mit Napalm und dann beim El Ujuste Hügel, während Corsair von La Mesa Salvadorianer im Chalatenago-Gebiet bombardierten.

Bis zum Nachmittag waren die honduranischen Truppen auf dem Vormarsch unter anderem bei El Amatillo - bis sie um 21:30 Uhr durch einen Befehl des Oberkommandos gestoppt wurden. Grund war, dass Vertreter der OAS in den Konflikt eingriffen und für beide Seiten einen Waffenstillstand um 22:00 Uhr forderten, sowie die Rücknahme der salvadorianischen Truppen aus den besetzten Gebieten Honduras. Das Regime in Tegucigalpa war bereit, die Kämpfe einzustellen, aber die Regierung von El Salvador weigerte sich, da sie aufgrund der Anfangserfolge noch gute Chancen sah. Sie plante einen Vorstoß auf Tegucigalpa, doch lag dies in der gegebenen Situation außerhalb der Fähigkeiten des salvadorianischen Militärs, vor allem angesichts der Lufthoheit der FAH.Die FAS machte sich neue Hoffnungen, als am Morgen des 19. Juli die erste von sieben in den USA gekauften Mustangs eintraf. In der Folge gingen die Kämmpfe weiter – obwohl die OAS El Salvador zum Angreifer erklärte.

Ab 19. Juli: Das Ende der Kämpfe


Zur Einhaltung der Waffenruhe verbrachte die FAH den 19. Juli auf dem Boden. Die FAS jedoch nutzten die Gelegenheit, mehrere C-47 zur Versorgung der Landebahn in der Nähe San Marcos de Ocotepeque einzusetzen und dringend benötigte Munition an die Truppen weiterzuleiten. Gleichzeitig arbeitete die Techniker fieberhaft an den wieder zu bewaffnenden sieben Mustangs, die mittlerweile aus den USA ankamen. Um ihre Positionen zu stärken, startete am 27. Juli die honduranische Armee einen Überraschungsangriff auf fünf salvadorianischen Grenzstädte. Die Kämpfe dauerten bis zum 29. Juli, als die OAS wirtschaftlichen Sanktionen gegen El Salvador verhängte. Die FAS flog Bodenunterstützungs-Missionen bis in den August hinein, geleitet von den neu erworbenen Mustangs. Am 5. August willigte das Regime in San Salvador schließlich ein, seine Truppen zurückzuziehen.

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Weiteres

Einzelnachweise

Referenzen(32) Dan Haggedorn: Latin American Air Wars and aircraft 1912-1969, Hikoki Publicazions 2006, ISBN 1 902109 44 9
(647) Tom Coopers und March Coelich : El Salvador vs Honduras, 1969: The 100-Hour War
(648)a b Mario Overall: The 100 Hour War auf LAAHS.com
(649) https://www.facebook.com/media/set/?set=a.816360008396183.1073741864.156296631069194&type=1
(650) http://www.crazyhorseap.be/Mustangs/Mustangs/SE-BIL%20It%27s%20About%20Time/SE-BIL.htm
(651) http://www.laahs.com/showthread.php?326-Does-someone-have-details-on-the-Cherokee-forced-landing-by-T-28-in-the-1969-war&p=1695&viewfull=1#post1695
(652) Aviation Safety Network auf http://aviation-safety.net/wikibase/wiki.php?id=73686
(653) http://www.abpic.co.uk/photo/1321218/
(654)a b c d e f g h Steve Darke NON-SOUTH EAST ASIA MILITARY T-28s in http://www.thai-aviation.net/files/T_28/Non_SE_Asian_military_T_28.pdf
(655)a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ...am an ao ap aq http://www.mybackoffice.ch/modellbau/pdf/Honduran%20F4U.pdf
(656) http://www.facebook.com/photo.php?v=653711294667846
(657) http://www.laahs.com/threads/402-Vought-F4U-5N-Ex-FAH-608-takes-to-the-air-again!
(658) http://www.laahs.com/threads/418-Accident-of-ex-FAH-613-at-DeKalb-Peachtree-Airport-Atlanta
(659) http://www.laahs.com/threads/415-Corsair-FAH-614


Farblegende:
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